Sachbuch

Emotionen
Autorenhaus Verlag, 2007 ISBN 978-3-86671-018-4
Emotionen. Gefühle literarisch wirkungsvoll einsetzen.
Berlin: Autorenhaus Verlag, 2007
ISBN 978-3-86671-018-4
Liebe, Sehnsucht, Trauer, Wut, Ekel, Eifersucht und Neid, Angst und Grauen, Schuld und Scham, Freude, Hoffnung, Glück, Zufriedenheit
Was den Leser rührt, begeistert und mitreißt, sind die Emotionen, die der Autor den Figuren in seinem Werk mitgibt. Das Herzklopfen, mit dem der Leser das Schicksal des Protagonisten im Roman, Theaterstück oder Film verfolgt, die Tränen, die ihn rühren oder die tragischen Gefühlsverwirrungen, die ihm den Atem rauben.
Wie Autoren bewusst Emotionen in ihren Texten und Drehbüchern einsetzen können, wird durch literarische Beispiele und entsprechende Übungen für die Praxis des Schreibens vermittelt.
Aus dem Inhalt:
Mit Emotionen experimentieren
Die Vielfalt emotionaler Strukturen
Emotionale Dramaturgie
Literarische Arbeit mit emotionalen Mustern
Themen und Techniken

Bürgermeister Rudolf Lade
Brandes & Apsel, Dezember 2001 ISBN 3-86099-231-7
Czuba-Konrad, Susanne Kalbachs letzter Bürgermeister Rudolf Lade. Eine Lebens- und Ortsgeschichte aus dem 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main: Brandes & Apsel, Dezember 2001 ISBN 3-86099-231-7
Rudolf Lade (1911-2001) war von 1961 bis 1972 hauptamtlicher Bürgermeister von Kalbach. Sein Ziel war es, das ländliche Dorf im Obertaunuskreis zu einer modernen Wohnsitzgemeinde zu entwickeln, ohne die bäuerlichen Strukturen zu unterdrücken. Er trug wesentlich dazu bei, dass der katholisch geprägte Ort eine eigenständige evangelische Gemeinde erhielt. 1971 geriet Lade in ein Dilemma: Im Zuge der hessischen Gebietsreform wurde Kalbach in die Stadt Frankfurt am Main eingegliedert. Kalbachs letzter Bürgermeister erkämpfte im Grenzänderungsvertrag zwar gute Konditionen für Kalbach, konnte aber den Verlust der Selbstständigkeit seiner Gemeinde nicht verhindern. Das Buch schildert auf der Grundlage von Rudolf Lades Darstellungen die Geschichte Kalbachs im 20. Jahrhundert. In Kalbachs feingliedrigem sozialen Netz entwickelte sich der 1936 aus Oberursel zugezogene gelernte Spitzendreher politisch und baute die Nachkriegs-SPD mit auf.

Integration
Brandes & Apsel, Jahr 2000 ISBN 3-86099-182-5
Czuba-Konrad, Susanne Integration. Eine pädagogische Handreichung. Grenzüberschreitungen Band II Hg. Verband der Initiativen in der Ausländerarbeit (VIA e.V.) 166 Seiten. Frankfurt am Main: Brandes & Apsel, Jahr 2000 ISBN 3-86099-182-5
Integration bedeutet Einbeziehung. Das heißt dabei sein, teilhaben, mitmachen. Gerade die Schule ist ein Ort, an dem junge Menschen verschiedener Kultur und Herkunft miteinander Erfahrungen sammeln und lernen, zusammen zu leben. Für die Jugendlichen der heutigen Zeit wird Integration zum umfassenden Lernziel: Wie können wir uns in zwischenmenschliche, gesellschaftliche und kulturelle Zusammenhänge einbringen – mit gegenseitigem Respekt und positiven Zukunftsaussichten für alle?
Der Band bietet vielfältige Anregungen, diese Thematik im Unterricht aufzugreifen. Jedes der fünf Kapitel „Interaktionen und Gruppenprozesse“, „Kultur“, „Kommunikation“, „Gesellschaft“ und „Recht und Politik“ wird mit aktuellen Fakten, Forschungsergebnissen und Diskussionsansätzen eingeleitet. Zu jedem Thema gibt es einen umfangreichen unterrichtspraktischen Teil mit Spielen, Texten und Dokumenten aus der Praxis mit didaktischen und methodischen Anregungen. Die Handreichung ist jahrgangsstufen- und schulformübergreifend ausgerichtet und besonders für den Einsatz in den Sekundarstufen I und II an allgemeinbildenden Schulen geeignet.

Goethes “Wahlverwandtschaften”
Heidelberg: Carl Winter, Jahr 1995 Zugel. Univ.Diss. 1994 ISBN 3-8253-0335-7
Konrad, Susanne Goethes “Wahlverwandtschaften” und das Dilemma des Logozentrismus. 338 Seiten Heidelberg: Carl Winter, Jahr 1995 Zugel. Univ.Diss. 1994 ISBN 3-8253-0335-7
In Goethes „Wahlverwandtschaften“ begegnen wir vier Personen, die einem Konflikt zwischen ihren sinnlichen Neigungen und ihren moralischen Werten ausgesetzt sind und daran zerbrechen. Goethe hat hier einen sehr modernen Roman geschrieben. Goethes älteres Romanwerk „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ endet noch mit einer idealistischen Überhöhung der Entwicklung der Hauptfigur. Dies ist in den „Wahlverwandtschaften“ nicht mehr möglich: Die weibliche Hauptfigur, die junge Ottilie, entweicht zwar in einen überhöhten Tod, für den Rest der Figuren bleibt jedoch nur die moderne Psychologie der gescheiterten Beziehungen. Das „Dilemma des Logozentrismus“ tritt offen zu Tage. Der französische Poststrukturalist Jacques Derrida bezeichnet als „logozentrisch“ eine Philosophie, die „dem Glauben an ein endgültiges Wort, eine endgültige Präsenz, eine Wahrheit oder Wirklichkeit verhaftet ist“. An solche Werte glaubte auch Goethe. Gleichzeitig kritisierte er eine Philosophie, die auf den „Geist“, die Erkenntnis und das Wort fixiert ist, das Vorbild seines Denkens waren die lebendigen Formen der Natur. Weil er aber von der idealistischen Überhöhung des „wahren Wortes“ zugleich nicht lassen konnte, geriet er in ein philosophisches Dilemma, das sein Roman „die Wahlverwandtschaften“ widerspiegelt und das in dieser Arbeit als das „Dilemma des Logozentrismus“ beschrieben wird.

Die Unerreichbarkeit
Frankfurt am Main u.a. Peter Lang, Jahr 1991
Konrad, Susanne Die Unerreichbarkeit von Erfüllung in Theodor Fontanes Romanen “Irrungen, Wirrungen” und “L´Adultera”. 186 Seiten. Frankfurt am Main u.a. Peter Lang, Jahr 1991
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Unerreichbarkeit von Erfüllung als zentrales Thema Theodor Fontanes. Vor dem Hintergrund kritischer Reflexion der Archetypenlehre C.G. Jungs, der Sozialpsychologie Alfred Lorenzers und der ästhetischen Theorie Susanne K. Langers wird Fontanes Ambivalenz zwischen Widerstand und Anpassung als eine emotionale Kategorie eruiert. Sie ist sowohl für seine gesellschaftspolitische Haltung als auch für sein Konzept des poetischen Realismus bestimmend. Die Rolle der Emotionalität in der bürgerlichen Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts wird in Fontanes Zeitromanen zum Politikum, das bis heute wenig an Aktualität eingebüßt hat. (zurzeit vergriffen)